New York im Januar zu erleben, hat einen ganz besonderen Reiz. Die Stadt zeigt sich im tiefsten Winter, die Straßen sind oft ruhiger als in den beliebten Frühlings- und Herbstmonaten und mit etwas Glück liegt sogar Schnee in Manhattan. Gleichzeitig gehört der Januar zu den kältesten Monaten des Jahres – warme Kleidung und eine gute Reiseplanung sind deshalb besonders wichtig.
Wer sich von niedrigen Temperaturen nicht abschrecken lässt, kann New York im Januar von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Viele Sehenswürdigkeiten, Museen und Restaurants lassen sich ohne die großen Menschenmassen genießen. Außerdem sind Flüge und Hotels häufig günstiger als während der Hauptreisezeiten.
In diesem Artikel erfährst du, wie kalt New York im Januar ist, was du im Januar unternehmen kannst, welche Sehenswürdigkeiten sich lohnen und worauf du bei deiner Reise achten solltest.
Wie ist New York im Januar?
Der Januar ist in New York ein echter Wintermonat. Die Temperaturen liegen häufig um den Gefrierpunkt oder darunter. Besonders morgens und abends kann es sehr kalt werden, während es tagsüber bei Sonnenschein etwas angenehmer sein kann.
Schnee ist im Januar durchaus möglich, allerdings lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen, ob Manhattan während deiner Reise tatsächlich weiß bedeckt sein wird. Es kann genauso gut mehrere Tage trocken und sonnig bleiben.
Typisch für New York im Januar sind:
kalte Temperaturen
kurze Tage
häufig wechselhaftes Wetter
gelegentliche Schneefälle
kalter Wind zwischen den Wolkenkratzern
weniger Touristen als im Sommer
teilweise günstigere Preise für Hotels und Flüge
Gerade der Wind sollte nicht unterschätzt werden. Zwischen den hohen Gebäuden Manhattans kann sich die Kälte deutlich stärker anfühlen als die eigentliche Temperatur vermuten lässt.
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New York Januar: Temperaturen und Wetter
Die Temperaturen in New York liegen im Januar durchschnittlich im niedrigen einstelligen Bereich. Nachts kann das Thermometer regelmäßig unter den Gefrierpunkt fallen.
Wetter im Januar | Typischer Bereich |
|---|---|
Tageshöchsttemperatur | etwa 3–5 °C |
Nachttemperatur | etwa -3 bis 0 °C |
Gefühlt bei Wind | teilweise deutlich kälter |
Schnee | möglich |
Regentage | möglich |
Tageslicht | deutlich kürzer als im Sommer |
Die konkreten Werte können von Jahr zu Jahr deutlich schwanken. Es sind sowohl sehr kalte Perioden als auch überraschend milde Januartage möglich.
Wie kalt fühlt sich New York im Januar an?
Durch den Wind kann sich New York im Januar wesentlich kälter anfühlen als die tatsächliche Temperatur. Das gilt besonders für Spaziergänge durch Manhattan.
Wer mehrere Stunden draußen unterwegs sein möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Temperaturanzeige schauen. Eine warme Jacke, Mütze, Schal und Handschuhe gehören unbedingt ins Gepäck.
Lohnt sich New York im Januar?
Ja, New York im Januar kann sich definitiv lohnen. Der Monat hat einige Vorteile, die für Reisende interessant sind.
Einer der größten Vorteile ist die vergleichsweise geringe touristische Nachfrage. Viele beliebte Orte können dadurch angenehmer zu besichtigen sein.
Auch preislich kann der Januar interessant sein. Nach der Weihnachts- und Silvesterzeit sinkt die Nachfrage in vielen Bereichen. Besonders bei Hotels können sich dadurch attraktive Angebote ergeben.
Vorteile einer New-York-Reise im Januar
weniger Touristen
teilweise günstigere Hotels
häufig günstigere Flüge als in beliebten Reisezeiten
winterliche Atmosphäre
Chance auf Schnee
Museen und Indoor-Sehenswürdigkeiten sind ideal
gemütliche Cafés und Restaurants
perfekte Zeit für Shopping
Nachteile im Januar
niedrige Temperaturen
häufig kalter Wind
kurze Tage
Schnee und Eis können die Reiseplanung beeinflussen
längere Outdoor-Aktivitäten sind weniger angenehm
Wenn du vor allem Museen, Shopping, Restaurants und Sehenswürdigkeiten im Inneren besuchen möchtest, kann der Januar sogar eine sehr gute Reisezeit sein.
Was kann man im Januar in New York machen?
Auch bei kaltem Wetter wird es in New York nicht langweilig. Die Stadt bietet unzählige Aktivitäten, die sich hervorragend für einen Winterurlaub eignen.
1. Central Park im Winter besuchen
Der Central Park gehört zu jeder New-York-Reise. Im Januar wirkt der Park allerdings völlig anders als im Sommer.
Mit etwas Glück verwandelt sich der Park nach einem Schneefall in eine beeindruckende Winterlandschaft. Aber auch ohne Schnee lohnt sich ein Spaziergang.
Besonders schön sind Bereiche rund um den Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir, The Mall und Bethesda Terrace.
Bei starkem Wind oder Schneefall solltest du deinen Spaziergang allerdings flexibel planen.
2. Empire State Building besuchen
Ein Besuch auf dem Empire State Building ist auch im Januar möglich. Allerdings solltest du das Wetter bei der Planung berücksichtigen.
Bei stark bewölktem Himmel oder schlechter Sicht kann der Ausblick eingeschränkt sein. An einem klaren Wintertag kann die Aussicht dagegen spektakulär sein.
Der Winter hat dabei sogar einen Vorteil: Die klare Luft kann für eine besonders gute Fernsicht sorgen.
3. Top of the Rock und andere Aussichtspunkte
Auch andere Aussichtsplattformen sind im Januar geöffnet. Dazu gehören beispielsweise:
Top of the Rock
SUMMIT One Vanderbilt
Edge
Gerade bei schönem Wetter solltest du einen Besuch nicht automatisch auslassen, nur weil Januar ist.
Bei Outdoor-Bereichen solltest du dich allerdings warm anziehen. Auf den Aussichtsplattformen kann der Wind sehr kräftig sein.
4. New Yorks Museen entdecken
Der Januar ist perfekt für Museumsbesuche.
Wenn es draußen kalt oder nass ist, kannst du mehrere Stunden im Warmen verbringen und dabei einige der bekanntesten Museen der Stadt besuchen.
Besonders interessant sind unter anderem:
Metropolitan Museum of Art
American Museum of Natural History
Museum of Modern Art
9/11 Memorial & Museum
Intrepid Museum
Ein Museumsbesuch lässt sich außerdem hervorragend mit einem Spaziergang durch das jeweilige Viertel kombinieren.
5. Times Square bei Nacht erleben
Der Times Square ist natürlich auch im Januar ein Highlight.
Im Januar wird es relativ früh dunkel. Dadurch kannst du die berühmten Leuchtreklamen bereits am frühen Abend in voller Wirkung erleben.
Wenn es draußen sehr kalt ist, bietet sich eine Kombination mit einem Musical am Broadway oder einem Restaurantbesuch an.
6. Broadway-Musical besuchen
Ein Broadway-Besuch gehört für viele Reisende zu den schönsten Erlebnissen in New York.
Der Januar eignet sich besonders gut dafür, weil du einen kalten Winterabend wunderbar mit einem Musical verbinden kannst.
Tagsüber kannst du Manhattan erkunden und am Abend geht es ins Theater.
7. Shopping in New York
Der Januar ist eine gute Zeit zum Shoppen. Nach Weihnachten gibt es häufig reduzierte Waren und verschiedene Sales.
Beliebte Einkaufsziele sind unter anderem:
Fifth Avenue
SoHo
Madison Avenue
Macy's
große Kaufhäuser und Einkaufszentren
Bei schlechtem Wetter kannst du einen ganzen Nachmittag problemlos mit Shopping verbringen.
8. Eislaufen in New York
Eislaufen gehört perfekt zum Winter in New York.
Besonders bekannt sind die Eisbahnen am Rockefeller Center und im Central Park. Auch Bryant Park ist im Winter ein beliebter Anlaufpunkt.
Eine Runde auf dem Eis mit den Wolkenkratzern im Hintergrund gehört zu den klassischen Wintererlebnissen in New York.
9. Brooklyn Bridge im Winter
Die Brooklyn Bridge kann auch im Januar ein tolles Ziel sein.
Bei klarem Wetter hast du vom Fußweg aus einen schönen Blick auf die Skyline von Manhattan.
Allerdings solltest du dich für die Überquerung warm anziehen. Auf der Brücke kann der Wind deutlich stärker sein als auf den Straßen Manhattans.
10. New Yorks Weihnachtsstimmung verlängern
Wer Anfang Januar nach New York reist, kann teilweise noch etwas von der Weihnachtsatmosphäre erleben.
Je nach Zeitpunkt können beispielsweise noch Weihnachtsdekorationen oder Lichter vorhanden sein. Auch die bekannte Rockefeller-Center-Weihnachtsdekoration kann zu Beginn des Monats noch relevant sein.
Wer speziell wegen der Weihnachtsstimmung nach New York möchte, sollte die konkreten Termine und Öffnungszeiten für das jeweilige Reisejahr prüfen.
Was sollte man im Januar in New York anziehen?
Die richtige Kleidung ist im Januar besonders wichtig.
Am besten funktioniert das Zwiebelschichtprinzip. So kannst du deine Kleidung anpassen, wenn du beispielsweise zwischen kalten Straßen und beheizten Geschäften, Restaurants oder Museen wechselst.
Diese Kleidung gehört ins Gepäck:
warme Winterjacke
Pullover oder Fleece
warme Unterwäsche bzw. Thermokleidung
Mütze
Schal
Handschuhe
warme Socken
wasserdichte oder wasserabweisende Schuhe
bequeme Schuhe mit gutem Profil
Besonders wichtig sind warme und bequeme Schuhe. Wenn du New York erkundest, kommen schnell viele Kilometer zu Fuß zusammen.
Bei Schnee oder Eis solltest du außerdem darauf achten, dass deine Schuhe ausreichend Grip haben.
Wie viele Stunden Tageslicht gibt es im Januar?
Im Januar sind die Tage in New York deutlich kürzer als im Sommer.
Das bedeutet für deine Reiseplanung: Plane Outdoor-Sehenswürdigkeiten möglichst während der hellen Stunden ein.
Am Abend kannst du dann beispielsweise:
ein Broadway-Musical besuchen
shoppen gehen
ein Restaurant ausprobieren
eine Aussichtsplattform besuchen
Times Square ansehen
ein Museum besuchen
Der frühe Sonnenuntergang ist also nicht unbedingt ein Nachteil – du kannst ihn einfach in deine Tagesplanung integrieren.
Ist New York im Januar günstiger?
Der Januar gehört grundsätzlich zu den interessanteren Monaten für preisbewusste New-York-Reisende.
Nach den Feiertagen nimmt die Nachfrage häufig ab. Dadurch können insbesondere Unterkünfte günstiger sein als in stark nachgefragten Reisezeiten.
Wie viel du tatsächlich sparst, hängt allerdings stark von deinem konkreten Reisetermin, der Unterkunft, dem Abflugort und der Nachfrage ab.
Spartipps für New York im Januar
Hotelpreise verschiedener Stadtteile vergleichen
Flüge frühzeitig beobachten
bei den Reisedaten flexibel bleiben
Unterkünfte mit guter Subway-Anbindung prüfen
kostenlose Sehenswürdigkeiten einplanen
Restaurantangebote vergleichen
mehrere Attraktionen über einen passenden Pass bündeln
Gibt es im Januar Schnee in New York?
Ja, Schnee ist in New York im Januar möglich. Garantiert ist er allerdings nicht.
Wer von einer verschneiten Skyline und einem weißen Central Park träumt, braucht deshalb etwas Glück.
Nach einem Schneefall kann New York besonders fotogen sein. Gleichzeitig können Schnee, Eis und starke Winterstürme zu Einschränkungen im Straßen-, Flug- und öffentlichen Verkehr führen.
Bei einer Januar-Reise solltest du deshalb immer etwas Flexibilität in deinem Tagesplan einplanen.
New York im Januar mit Kindern
Auch mit Kindern kann New York im Januar spannend sein. Allerdings sollte die Kälte bei der Planung berücksichtigt werden.
Besonders geeignet sind Aktivitäten, bei denen du zwischendurch ins Warme kannst.
Dazu gehören:
American Museum of Natural History
Eislaufen
Broadway-Shows für Familien
große Spielzeug- und Kaufhäuser
Shopping
Restaurants
Aussichtsplattformen
Indoor-Erlebnisse
Plane bei Kindern lieber mehrere kürzere Outdoor-Aktivitäten statt eines kompletten Tages im Freien.
New York im Januar – meine Tipps für deine Reise
Wenn du New York im Januar besuchen möchtest, würde ich die Reise nicht ausschließlich von möglichst warmem Wetter abhängig machen.
Der Januar hat einen ganz eigenen Charme. Die Skyline wirkt bei kaltem, klarem Wetter beeindruckend und ein verschneiter Central Park kann zu einem echten Highlight werden.
Gleichzeitig solltest du genügend Indoor-Aktivitäten einplanen. Museen, Shopping, Restaurants und Broadway-Shows sind perfekte Ergänzungen zu deinen Outdoor-Erlebnissen.
Mein wichtigster Tipp: Plane deine Tage flexibel. Wenn ein besonders kalter oder verschneiter Tag bevorsteht, kannst du einfach mehr Museen, Shopping oder andere Indoor-Aktivitäten einplanen.
FAQ: New York im Januar
Wie kalt ist New York im Januar?
Im Januar liegen die Temperaturen in New York häufig nur wenige Grad über dem Gefrierpunkt. Nachts kann es regelmäßig Minusgrade geben. Durch Wind kann sich die Temperatur deutlich kälter anfühlen.
Kann man im Januar nach New York reisen?
Ja. New York ist auch im Januar ein attraktives Reiseziel. Du solltest dich allerdings auf winterliche Temperaturen und mögliche Wetterumschwünge einstellen.
Schneit es im Januar in New York?
Schnee ist im Januar durchaus möglich, aber nicht garantiert. Ob während deiner Reise Schnee liegt, hängt stark vom jeweiligen Wetter ab.
Ist New York im Januar günstiger?
Der Januar kann im Vergleich zu stark nachgefragten Reisezeiten günstiger sein. Besonders bei Hotels können nach den Feiertagen interessante Preise verfügbar sein. Die tatsächlichen Kosten hängen jedoch vom Reisetermin und der Nachfrage ab.
Was muss ich im Januar nach New York mitnehmen?
Eine warme Winterjacke, Mütze, Schal, Handschuhe, warme Socken und wasserdichte beziehungsweise wasserabweisende Schuhe gehören unbedingt ins Gepäck.
Was kann man im Januar in New York unternehmen?
Zu den besten Aktivitäten gehören Museumsbesuche, Shopping, Eislaufen, Broadway-Musicals, Aussichtspunkte, Central Park, Times Square und Spaziergänge durch Manhattan an klaren Wintertagen.
Fazit: Lohnt sich New York im Januar?
New York im Januar lohnt sich vor allem für Reisende, die mit Kälte gut umgehen können und die Stadt gerne etwas ruhiger erleben möchten.
Die niedrigen Temperaturen sind sicherlich der größte Nachteil. Dafür erwarten dich teilweise günstigere Preise, weniger Touristen und eine einzigartige Winteratmosphäre.
Mit warmer Kleidung kannst du auch im Januar viele der berühmten Sehenswürdigkeiten erleben. Besonders schön sind ein verschneiter Central Park, Eislaufen mit Blick auf die Skyline, Times Square am Abend und ein Broadway-Musical an einem kalten Wintertag.
Wenn du außerdem Museen, Shopping und kulinarische Erlebnisse magst, ist der Januar eine durchaus attraktive Reisezeit für New York.